
Nach
langem hin und her haben wir die Erde welche nach dem Aushub unseres Hauses
übrig geblieben ist, abtransportieren lassen. Wir dachten nicht das es so viel
sei, jedoch kamen am ende 25 LKW´s und doch 500 Tonnen zusammen. Wir freuen uns
jetzt jedoch sehr endlich etwas von unserem Garten sehen zu können, welcher uns
nun um einiges größer erscheint.

Heute
haben wir den Fußboden in unserem Dachboden eingezogen. Nachdem wir die Bretter
schon am Vortag aus den tiefen des Thüringer Waldes in einem Sägewerk in Asbach
bei Schmalkalden gekauft und in unserer Garage untergebracht hatten, ging es
nun daran diese zu verlegen. Wichtig und ein unbedingtes Muss ist, auf eine
gute Belüftung der darunter liegenden Dämmwolle zu achten. Diese sollte mit
einem gewissen Abstand wie auf den Bildern zu sehen zum darüber liegenden
Fußboden versehen sein. Grund hierfür ist, da man einen Temperaturunterschied
zwischen Haus und Dachboden (auch wenn dieser noch bis in den Giebel gedämmt
wird) hat. Die Folge wäre, es entsteht Kondenswasser welches bei einer nicht
ausreichenden Durchlüftung sehr schnell zu Schimmel führen kann. Man sollte
hier einen Abstand von 6cm zum Fußboden einhalten und das ganze an den Ecken
offen lassen, sodass eine Kaminzugbelüftung erreicht wird. Wir haben mit
unserer Arbeit um 10 Uhr begonnen und waren bereits um 16 Uhr damit fertig. Nun
können wir auf weitere 24 m² Stauraum zugreifen. Wir werden diesen jedoch noch
bis in den Giebel dämmen um eine noch bessere Wärmeisolierung zu erreichen.
Dies ist von Vorteil für alle Dinge die dort eingelagert werden. Da diese somit
einem gleich bleibendem Klima und nicht zu großen Temperaturunterschieden
welche zwischen Tag und Nacht herrschen ausgesetzt sind. Die Dämmwolle hierfür
wurde bereits von Luxhaus angeliefert und sogleich von uns auf den neu gewonnen
Boden verstaut, nun können die Handwerker diese verarbeiten.




Im vergangenen Monat hat
sich einiges an unserem Haus getan. Wie man sehen kann ist unsere Heizung nun
eingebaut und verrichtet ihren Dienst sehr gut, auch wenn das Lüftungssystem
wegen des Baustaubes noch ausgeschaltet bleibt. Wir haben die Phase des Estrich
Trocknens fast überstanden ;). Jedoch haben wir schon über 5.000 kw/h für diese
Phase verbraucht und ein Ende ist noch nicht in sicht. Leider, da es immer noch
eine Restfeuchte im Boden gibt können noch keine Bodenbeläge aufgebracht
werden, da diese den Boden versiegeln. Auch hier heißt es also wieder Geduld
aufzubringen. Es sind schon 7 Woche seit Einfüllung des Estrichs ins Land
gegangen. Oberflächlich hätten wir schon nach drei bis vier Wochen schwören
können, dass er so gut wie trocken ist. Jedoch braucht der Estrich wohl doch
länger als gedacht, denn eine Feuchtigkeitsmessung hat das Gegenteil bewiesen.
Zumindest unser Bad ist, was die
Wandfliesen angeht, in dieser Woche fertig geworden. Wir sind sehr begeistert,
wie der Raum nun wirkt. Einfach wunderschön und wohnlich. Auch die Wände im
gesamten Haus sind nun gespachtelt und können Tapeziert werden. Aber auch hier
muss die Trocknung des Estrichs erst vorüber sein, da sich sonst Tapeten wegen
der großen Hitze (alles über 25°C) von den Wänden lösen würden. In der
vergangenen Woche habe ich außerdem die Garage sowie die Speisekammer komplett
mit weißer Farbe gepinselt- was die Räume schon um einiges heller macht. Nächste
Woche wird dann endlich auch die überschüssige Erde im Garten abtransportiert. So
erhält Stück für Stück auch das Außengelände ein Gesicht. Alles in Allem gibt
es noch viel zu tun (Tapezieren, Malern, Kellertreppe einsetzen, Bodenbeläge
legen, Türen einbauen…). Wir hoffen jedoch bald einziehen zu können. Estrich
bitte trockne…;)