Sonntag, 19. Juli 2015

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Freitag, 10. Juli 2015

Nibe Uplink - Das Heizungssystem von Morgen!







Nun habe ich mich daran gemacht, unsere Heizungsanlage mit dem Internet zu verbinden. Einige werden sagen, dass es sich dabei um Spielerei handelt andere finden das sicher sehr interessant. Ich finde beide haben recht ;). Unbedingt brauchen tut man es nicht, jedoch komfortabel ist es mit Sicherheit. Außerdem kann man von wo man auch immer ist sehen, was die Heizung zuhause gerade macht und wie die Lüftungs- und Klimaverhältnisse dort sind. Einmal an die Netzwerkdose angeschlossen und bei Nibe Uplink angemeldet, hat man dort ein Kundenkonto und wird auch sofort über etwaige zu Verfügung stehenden Updates der Heizungsanlagen-Software informiert. Ein erweitertes Servicepaket würde sogar eine Steuerung der Heizung über das Internet erlauben. Dieses Paket macht meiner Meinung nach nur dann Sinn, wenn man entweder mehrere Häuser besitzt oder sehr oft verreist und nicht immer weiß, wann man wieder nach Hause kommt. Mit dem von Nibe kostenlos zur Verfügung gestellten Spielraum kann man jedoch wirklich gut arbeiten und erhält alle relevanten Daten auf einen Blick. Und sollte mal etwas mit der Heizung nicht stimmen, bekommt man eine Mail oder SMS und wird sofort darüber informiert das etwas nicht stimmt. Wie ich finde ein rundum gelungenes und vor allem einfach zu bedienendes System. Anbei einige Screenshots der Benutzeroberfläche.   
 




Gerne können Sie mich zu Thema Hausbau Fragen und mir eine E-Mail an info@unserluxhaus.de schicken. Ich freue mich auf Ihre Zuschriften sowie auch über Lob oder Kritik an meinem Blog.


Dienstag, 16. Juni 2015

BlowerDoor-Test bestanden



Nun haben wir auch unseren BlowerDoor-Test abgeschlossen und bestanden. Normalerweise wird dieser Test zwar noch vor der Übergabe des Hauses abgeschlossen, aber bei uns hat es etwas länger gedauert. Jedoch ist der BlowerDoor-Test auch nicht überlebensnotwendig, sondern mehr eine Überprüfung zur Dichtheit des Hauses. Da unsere Wände durch das Nibe Heizungssystem quasi durchlöchert sind, mussten wir diese zuerst verschließen. Dazu werden alle Öffnungen mit speziellen Ballons verstopft, wie man auf den Bildern sehen kann. Diese werden in den Frischluftventilen aufgepumpt um sie komplett hermetisch abzudichten. Als nächsten Schritt, wird die komplette Fläche des Hauses auf gemessen, welche bei unserem Haus letztendlich 206 m² entspricht. Natürlich könnte man jetzt sagen, man habe ja Pläne des Hauses. Jedoch muss der Raumnettowert ermittelt werden, um den Messwert nicht zu verfälschen. Am schnellsten kann man diesen mit einem Lasermessgerät ermitteln. Anschließend wird in der Haustür das Gerät aufgebaut, wie auf den Bildern zu sehen ist. Beim BlowerDoor-Test wird ein Unterdruck im Haus erzeugt. Man misst dabei den Druckabfall mittels zweier Sensoren. Ein Sensor befindet sich im Haus und einer außerhalb. Je länger das Haus den künstlich erzeugten Unterdruck halten kann, desto dichter ist es. Bei diesem Test kann man z.B. feststellen, ob es durch Steckdosen, Dachbodenluke oder auch Fenster in das Haus zieht. Da es dabei zu einem immensen Energieverlust kommen würde, welchen man nicht sofort aufspüren könnte, ist ein BlowerDoor-Test unerlässlich. Nach gut zwei Stunden haben wir diesen abgeschlossen und konnten uns über ein Ergebnis von 1,3 1/h freuen. Der zulässige Wert liegt hier bei 1,5 1/h. Wie man auch an der Grafik sehen kann, ist der Druckausgleich linear, was für eine vorbildliche Isolierung spricht. 

 



 

Dienstag, 9. Juni 2015

Terrassenplatten verlegen




Nun ist auch unsere Terrasse fertig und die letzten Terrassenplatten wurden verlegt. Nachdem die Folie aufgetragen wurde, haben wir bereits im vergangen Jahr angefangen, die Terrassenplatten schwimmend zu verlegen. Das schwimmende Verlegen macht ein Verfugen überflüssig und gewährleistet so das Abfließend des Regenwassers zwischen und unter den Steinen. Darüber hinaus können die Steine auch schnell und unkompliziert ausgetauscht werden, sollte einer davon einen Schaden aufweisen. Bei der Gestaltung bzw. der Musterlegung ist man hier komplett frei und kann nach eigenen Wünschen vorgehen. Da am Rand ein schmaler Pfad übrig geblieben ist, kann hier ein Steinmetz Abhilfe schaffen. Vom Schneiden der Steine in Eigenregie rate ich tunlichst ab, da man ohne den richtigen Steinschneider die Steine nicht gerade geschnitten bekommt. Aber Alles in Allem lasse ich nun Bilder sprechen:


Sonntag, 19. April 2015

Energieverbrauch und Heizkosten des letzten Jahres




Nun sind wir genau ein Jahr in unserem Haus und schauen mit Spannung auf die erste Jahresbilanz des Stromverbrauches. Ich werte jede Woche einzeln aus, wie man in der unteren Grafik sehen kann. So ist es uns auch möglich, mit einem Diagramm fest zu stellen, wann mehr und wann weniger verbraucht wird. Im gesamten Haus befinden sich LED Leuchtmittel und keinerlei konventionelle Lampen. Des Weiteren haben wir alle Räume, bis auf 5, beheizt. Warum sollte man auch Räume beheizen, wenn man diese nicht betritt oder nutzt. In unserem Haus sind es bis auf die nicht geheizten Räume konstant 21°C  -  22°C und durch die Be- und Entlüftung ein wunderbar angenehmes Klima. Wir können jedem nur zu einer Abluft Wärmepumpe mit Frischluftsystem raten, auch wenn diese in der Anschaffung etwas preisintensiver ist. Hier sollte man überlegen, wie lange man diese nutzt und ob es nicht die Mehrkosten wert ist. Für uns trifft das zu. Aber nun lassen wir Zahlen sprechen.In der Tabelle sind die Verbräuche Hochtarif (HT) und Niedertarief (NT) sowie die reinen Stromkosten, welche nicht die Heizung betreffen aufgelistet. Das habe ich auch dahinter gleich in € umgerechnet, anhand unserer Kilowattstunden-Preise. Insgesamt kamen wir auf 783,74 € reine Heizkosten und 452,31 € reine Stromkosten. Das ist schon beachtlich für ein knapp 200m² großes Haus wie ich finde.

Gerne beantworte ich Ihre Fragen, schreiben Sie mich an: info@unserluxhaus.de         
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