Mittwoch, 10. September 2014

Garagenbodenlack



Wie ich ja schon angekündigt habe, geht es nun an den Garagenbodenlack. Wir haben uns hier bewusst für einen Garagenbodenlack entschieden, da dieser sauber, abwaschbar und sehr widerstandsfähig ist. Der Anbieter Baufix macht es einem Laien dabei sehr leicht und liefert alle wichtigen Komponenten mit. Als erstes habe ich den vorhandenen Estrich abgekehrt und von grobem Schmutz befreit. Als nächstes wurde der im Baufix Garagenbodenlack Set enthaltene Spezialreiniger geöffnet, welcher wie eine Art Salz aussieht. Diesen füllt man in den mitgelieferten Eimer und verrührt das Ganze mit Wasser. Sobald diese Flüssigkeit auf den Boden auftrifft, wird sie kurzzeitig milchig und fängt an zu blubbern. Das erinnert an Salzsäure. Aber keine Angst, es ist alles wie es sein soll und man bekommt auch grobe Verschmutzung wie Reifenspuren und andere Ablagerungen damit sehr gut weg (am besten Besen oder Schrubber verwenden).  Anschließend kann ich eine Trocknungsphase von 24 Stunden nur empfehlen. Am nächsten Tag machte ich mich an das Auftragen der Grundierschicht, welche unbedingt mit einer Velourrolle aufgetragen werden sollte (keine herkömmliche Farbrolle verwenden). Nachdem man die Komponenten vermischt hat, muss alles sehr schnell gehen, da die Harze sehr schnell trocknen (60 min.). Die Grundierung sollte dann auch 12-24 Stunden aushärten. Diese Zeit habe ich auch verstreichen lassen. Am nächsten Morgen sah der Boden sehr matt und rau aus. Die erste Velourrolle konnte ich trotz einwickeln in Folie auch gleich wegschmeißen. Mit neuer Rolle ging es dann mit der Deckschicht ans Werk. Ich war erstaunt, wie schön diese Schicht zu verarbeiten ist. Aber auch hier ist wieder Eile geboten, denn die Komponenten werden in 30 min. hart und das merkt man auch bei der Verarbeitung. Ging es am Anfang noch recht gut, wird es je länger man wartet, immer schwerer zu verarbeiten. Hierbei kommt man dann auch schon gerne mal ins Schwitzen. Aber das macht das Heimwerken ja auch letztendlich aus ;). Man soll nun einen Tag warten, bis man die Fläche betreten kann und bis zu 7 Tagen um sie mechanisch (mit Auto) zu belasten. Jetzt ist genau ein Tag vergangen und er Boden fühlt sich herrlich glatt und sauber an. Man hat das Gefühl, als ob man auf einer Art Linoleum laufen würde. Ich bin sehr begeistert! Des Weiteren habe ich mich dazu entschlossen, einen Sockel um den Boden herum zu pinseln. Die daraus entstehende Fuge zwischen Wand und Fußboden wird mit Silikon verschlossen. Um den Sockel so hinzubekommen zeichnet man eine Markierung, wie in meinem Fall 10 cm, und klebt diese dann mit Tesa Abdeckband ab. Anschließend kann es mit einem Pinsel bewaffnet an die feinen Ecken gehen (hiermit würde ich auch immer anfangen). Der Sockel verschlingt die meiste Zeit und kostet den meisten Schweiß, jedoch braucht man sich in diesem Fall keine Sorgen mehr zu machen wenn im Winter der Schnee von den Radkästen patscht. Somit haben wir eine kleine Wanne geschaffen, welche letztendlich dafür sorgt, dass keinerlei Flüssigkeiten in unser Mauerwerk gelangen können. Durch die Estrichneigung von 5cm, fließt das Wasser immer aus der Garage heraus und sorgt für ein gutes Klima welches auch dem PKW zu Gute kommt. 



Gerne beantworte ich Ihre Fragen, schreiben Sie mich an: info@unserluxhaus.de         
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Dienstag, 2. September 2014

Terrasse verkleiden und abdichten



Nun haben wir auch eine abgedichtete Terrasse, welche komplett umbaut ist und mit einer Art Gummimatte ausgelegt wurde. An der Forderseite haben wir uns für eine Dachrinne entschieden, da diese mehr Wasser aufnehmen kann als der, wie anfangs gedachte, mittig angebrachte Abfluss, welche mittels eines Rohres durch die Garage fließen sollte. Davon hat uns jedoch unser Klempner abgeraten, da diese Abflüsse nur begrenzte Mengen Wasser aufnehmen können. Bei Starkregen kann es dann passieren, dass eventuell Wasser seitlich der Terrasse, also letztendlich der Hauswand, hinunter laufen würde. Außerdem haben wir uns dafür entschieden, eine Wasserauffangklappe an der Dachrinne zu installieren. Mithilfe dieser konnten wir gleich eine zweite Regentonne aufstellen, welche sich dank der Terrassenfläche von 60m² auch bei schwachem Regen sehr schnell füllt.  Wie man an den Bilder sehen kann, wurde ein Aufbau an die Terrasse geschraubt. Dieser wurde mittels OSB-Platten und anschließender Verkleidung durch Bleche realisiert. Somit haben wir eine stimmig zur Fenster- und Türenfarbe passende Terrassenumrandung und sind, was Regen angeht, auf der sicheren Seite. Da die darunter verarbeitete Folie wie eine Schwimmbecken wirkt und das Wasser nach vorne zur Dachrinne ableitet, werden wir auch bei Starkregen gegen jegliche Art von Feuchtigkeit geschützt sein. Was jedoch noch fehlt sind die Terrassenplatten. Diese werden später mit Abstandshaltern auf die Folie schwimmend aufgebracht. Das bedeutet man kann die Platten auch anders verlegen, da diese nur auf der Terrasse liegen. Somit könnte man scherzhaft gesagt sogar andere Muster legen, sollte man zwei verschiedene Platten haben. Ob sich jemand diese Mühe jedoch machen möchte ist fraglich. Wir jedoch sind sehr zufrieden mit unserer Lösung und freuen uns schon auf den nächsten Sommer, welchen wir auf unserer Terrasse verbringen werden. Und wer weiß, vielleicht ergattern wir ja im Winter preisgünstige Platten…