Dienstag, 16. Juni 2015

BlowerDoor-Test bestanden



Nun haben wir auch unseren BlowerDoor-Test abgeschlossen und bestanden. Normalerweise wird dieser Test zwar noch vor der Übergabe des Hauses abgeschlossen, aber bei uns hat es etwas länger gedauert. Jedoch ist der BlowerDoor-Test auch nicht überlebensnotwendig, sondern mehr eine Überprüfung zur Dichtheit des Hauses. Da unsere Wände durch das Nibe Heizungssystem quasi durchlöchert sind, mussten wir diese zuerst verschließen. Dazu werden alle Öffnungen mit speziellen Ballons verstopft, wie man auf den Bildern sehen kann. Diese werden in den Frischluftventilen aufgepumpt um sie komplett hermetisch abzudichten. Als nächsten Schritt, wird die komplette Fläche des Hauses auf gemessen, welche bei unserem Haus letztendlich 206 m² entspricht. Natürlich könnte man jetzt sagen, man habe ja Pläne des Hauses. Jedoch muss der Raumnettowert ermittelt werden, um den Messwert nicht zu verfälschen. Am schnellsten kann man diesen mit einem Lasermessgerät ermitteln. Anschließend wird in der Haustür das Gerät aufgebaut, wie auf den Bildern zu sehen ist. Beim BlowerDoor-Test wird ein Unterdruck im Haus erzeugt. Man misst dabei den Druckabfall mittels zweier Sensoren. Ein Sensor befindet sich im Haus und einer außerhalb. Je länger das Haus den künstlich erzeugten Unterdruck halten kann, desto dichter ist es. Bei diesem Test kann man z.B. feststellen, ob es durch Steckdosen, Dachbodenluke oder auch Fenster in das Haus zieht. Da es dabei zu einem immensen Energieverlust kommen würde, welchen man nicht sofort aufspüren könnte, ist ein BlowerDoor-Test unerlässlich. Nach gut zwei Stunden haben wir diesen abgeschlossen und konnten uns über ein Ergebnis von 1,3 1/h freuen. Der zulässige Wert liegt hier bei 1,5 1/h. Wie man auch an der Grafik sehen kann, ist der Druckausgleich linear, was für eine vorbildliche Isolierung spricht. 

 



 

Dienstag, 9. Juni 2015

Terrassenplatten verlegen




Nun ist auch unsere Terrasse fertig und die letzten Terrassenplatten wurden verlegt. Nachdem die Folie aufgetragen wurde, haben wir bereits im vergangen Jahr angefangen, die Terrassenplatten schwimmend zu verlegen. Das schwimmende Verlegen macht ein Verfugen überflüssig und gewährleistet so das Abfließend des Regenwassers zwischen und unter den Steinen. Darüber hinaus können die Steine auch schnell und unkompliziert ausgetauscht werden, sollte einer davon einen Schaden aufweisen. Bei der Gestaltung bzw. der Musterlegung ist man hier komplett frei und kann nach eigenen Wünschen vorgehen. Da am Rand ein schmaler Pfad übrig geblieben ist, kann hier ein Steinmetz Abhilfe schaffen. Vom Schneiden der Steine in Eigenregie rate ich tunlichst ab, da man ohne den richtigen Steinschneider die Steine nicht gerade geschnitten bekommt. Aber Alles in Allem lasse ich nun Bilder sprechen: